Sonntag, 26. Februar 2017

Kimi, mein Seelenhund








Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt.
Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.
-Sergio Bambaren-

Du liegst auf Deiner Decke, hebst den Kopf und schaust mich mit Deinen wundershönen dunklen Augen an. Aufstehen kannst Du nicht mehr, so schnell hat sich Dein Zustand in den letzten Tagen verschlechtert. Ich habe mir verboten, die letzten Tage herunterzuzählen, 4, 3, 2, 1, Null. Deine Pfote legst Du auf meinen Arm, bist völlig klar im Kopf. Noch eine Stunde. Ich halte Dich im Arm, als Du Deinen letzten Atemzug tust. ich denke nur noch an Dich, Deine Liebe.

Du hast mein Leben verändert und wirst auch jetzt weiter in mir leben. Du wirst in meinem Denken, in meinem Fühlen sein. Kimi, mein Seelenhund. Ich durfte Dich begleiten und Du hast mich geführt. Du hast meine Stimmungen gespürt, warst immer für mich da und bei mir. Du warst mein Schatten und wie die Luft zum Atmen. Ich werde Dich immer lieben.

Dienstag, 31. Januar 2017

Vielen Dank

Vielen Dank für Eure liben und tröstenden Worte. Zwei Dinge möchte ich nun noch tun: ein Bild zeichnen und im Frühjahr eine Rose am Grab der kleinen Babunia pflanzen. Den ersten Teil meines Versprechens löse ich jetzt ein:


Mittwoch, 25. Januar 2017

Babunia - ein Abschied

23. Januar 2017
 
Liebe kleine Minimaus,
 
was ist Magie? Magie ist eine geheimnisvolle Macht, die jemanden anzieht. Deine Magie, die mich angezogen hat in dem kleinen Video als Du so verloren auf der hellen Decke saßst, in Deiner eigenen Welt. Und diese Magie hat mich nicht mehr losgelassen. Als Du dann am 15. Oktober wahrhaftig hier ankamst, warst Du so viel kleiner als ich es mir vorgestellt hatte. Ein Minihund mit riesengroßen Ohren.
 
Es stellte sich sehr schnell heraus, dass Du nicht nur blind sondern auch taub und inkontinen warst. Dass Du viel älter warst als angenommen. Dass Du Dir Wege nicht merken konntest. Aber es stellte sich auch ganz schnell heraus, dass Du so viel Potential hattest, so viel Lebensmut, so viel Selbstbewusstsein, so viel Liebe. Dass Du ein ganz toller Hund warst. Du hattest Charisma und so viel Charme, dass Du die Menschen in Deinen Bann gezogen hast.
 
Babunia, Äffchen, Queeny, Motte, Minimaus - so viele Namen und so viel Liebe. Und Du hast alles tausendfach zurückgegeben. Ohne Erwartungen, ohne Forderungen. Einfach durch Dein liebenswertes Wesen.
 
Und heute, heute hast Du mich verlassen. Einfach so. Ich glaube, Du hast mit dem Moment zu gehen auf mich gewartet. Und ich? Ich weiss nicht. Ich hatte mit spontan den Nachmittag freigenommen. Ich hatte Dir noch Hühnersuppe gekocht (wie kann man in einem solchen Moment an solche profanen Dinge denken?). Du saßst auf meinem Schoß, wie immer. Dein angestammter Platz. Du hast das Köpfchen hochgereckt, die Ohren gespitzt.
 
Und nun bist Du tot.
 
Liebe kleine Minimaus, Du wirst mir so fehlen. Dein komisches kleines Gesicht, wenn ich Dich morgens geweckt habe. Dein Bellen, das Du wiederentdeckt hast und dass Du ohne Rücksicht auf die Uhrzeit eingesetzt hast. Dein Schnarchen nachts, wenn ich aufgewacht bin und beruhgt war, wenn ich es gehört habe. Dein Tippeln durch die Wohnung und Dein leises Kratzen am Bein, wenn Du auf den Arm wolltest. Dein Köpfchen, dass ein bisschen nach meinem eigenen Parfüm roch und Deine Füßchen, die ein wenig nach Reis geduftet haben. Dein warmer Bauch, Deine Ohren und Deine Pfoten, die oft so kalt waren.
 
Liebe kleine Minimaus, ich wollte Dir noch so viel zeigen. Ich wollte Dir die Frühlingsblumen zeigen und die Rosen im Sommer. Ich wollte Dir zeigen, wie schön der Sommer auf dem Liegestuhl sein kann. Wie toll Vanilleeis schmeckt und Pfirsiche noch sonnenwarm direkt vom Baum. Und wie schön es an unserem Lieblingsteich duftet.
 
Liebe kleine Minimaus, die Lücke, die Du hier hinterlässt, ist so groß. Du wirst immer in meinem Herzen sein.
 

 

Freitag, 23. Dezember 2016

Schöne Weihnachten

In einer Zeit, in der sich die Nachrichten mit Terrormeldungen überschlagen, erinnere ich mich an ein wunderschönes Kinderbuch " es klopft bei Wanja in der Nacht"

Weit fort in einem kalten Land
steht Wanjas Haus am Waldesrand

In einer eisigen Winternacht pochen nacheinander Hase, Fuchs und Bär an Wanjas Tür und begehren Einlass. Weil der Schneesturm so fürchterlich tobt, schwören sie, einander nichts zuleide zu tun, und halten dies auch die ganze Nacht durch. Ein Schlafbild zeigt ein doppelseitiges Zimmerpanorama: In jeder Ecke schläft ein anderes Tier völlig entspannt in Gegenwart der Feinde.
Am nächsten Tag sind alle wieder verschwunden, und nur anhand der verschiedenen Tierspuren, die in drei Richtungen auseinandergehen, kann Wanja sicher sein, dass er den Besuch dieser drei, einander eigentlich feindlichen Tiere nicht geträumt hat. Er fragt sich:
Wir haben wirklich diese Nacht
Gemeinsam friedlich zugebracht.–
Was so ein Schneesturm alles macht!“
 Ich wünsche Euch allen ein friedliches Weihnachtsfest

Sonntag, 4. Dezember 2016

Eisblätter

Von weitem sehen sie aus wie Wattebällchen. Beim Näherkommen sind es erstaunliche kleine Eisgebilde








Dienstag, 22. November 2016

Puck

Immer wenn ich mit der Pfotengang unterwegs bin und Fotos mache, sind Bilder von EINEM ganz besonders schön. Beim letzten Mal war es Puck