Mittwoch, 27. Februar 2019
Donnerstag, 14. Februar 2019
Lala hat sich auf den Weg gemacht
Am Dienstag ist unsere kleine Lala über die
Regenbogenbrücke gegangen. Ganz still und leise, so wie sie gelebt hat.
Im Dezember 2015 kam sie als Pflegehund zu uns. Von
einem dubiosen Verein. Da ich befürchten musste, dass Lala bei diese Verein auf
dem sogenannten Gnadenhof verwahrlose würde, einzig um Spendengelder zu
sammeln, habe ich Lala adoptiert. Und diese Entscheidung war ein wirklicher
Glücksgriff.
Beschreiben Sie Ihren Hund mit nur einem Wort:
"Lieb". Lala war einfach nur lieb. Zu allem und jedem. Sie hatte eine
wunderbare ruhige Art, die Dinge anzugehen. Und es war so leicht, sie zu
lieben. Eine Freundin hat mal über sie geschrieben „eine so liebe reine Seele“.
Mit Bixy wurde sie ganz schnell ein Dreamteam. Meine
siamesischen Zwillinge nannte ich sie oft. Sie spielten zusammen, schliefen
zusammen, fraßen zusammen, gingen zusammen spazieren. Nur eins machten sie
nicht zusammen. Bixy bellte für Lala mit, denn Lala bellte nicht. Und Lala
frönte der Jagdleidenschaft. Mäuse waren ganz ihr Ding und ganz schnell wurde
unser Garten mäusefrei. Oft kam sie strahlend zu mir, im Maul eine Maus, nur
der Mäuseschwanz hing raus. Und wenn sie nicht gerade Mäuse durch die Gegend
trug, dann eben ihren Dotti.
Lala, Lalka, Lalala, Du hattest keine Chance gegen den scheiß Krebs. Seit
Monaten lebten wir mit der Diagnose "2 Tage oder ein halbes Jahr".
Dein kleiner Körper war machtlos gegen die Tumore, die sich überall rasend
schnell ausbreiteten.
Die letzten Tage hast Du gezeigt, dass es nicht mehr
lange gehen wird mit uns. Garten war nicht mehr so Deins, auch das Futter war
nicht mehr so wichtig. Nur die Spaziergänge in unserem Zauberwald, die waren
wichtig. Da warst Du wieder die kleine Mäusejägerin.
Du hast Dir den Zeitpunkt selbst ausgesucht und bist in Würde in unserer Mitte für immer eingeschlafen. Deine Weisheit, Deine Ruhe und Deine bedingungslose Liebe werden wir für immer vermissen. Lauf schnell über die Brücke. So schnell, wie du noch vor Wochen unterwegs warst. So bist und bleibst du in unserer Erinnerung. Lala, Du wirst immer in unseren Herzen sein und wir werden Dich nie vergessen. Wir sind froh, dass wir mit Dir leben und Dich lieben durften. Lieber kleiner "gute Laune Hund", es war eine wunderschöne Zeit mit Dir.
Du hast Dir den Zeitpunkt selbst ausgesucht und bist in Würde in unserer Mitte für immer eingeschlafen. Deine Weisheit, Deine Ruhe und Deine bedingungslose Liebe werden wir für immer vermissen. Lauf schnell über die Brücke. So schnell, wie du noch vor Wochen unterwegs warst. So bist und bleibst du in unserer Erinnerung. Lala, Du wirst immer in unseren Herzen sein und wir werden Dich nie vergessen. Wir sind froh, dass wir mit Dir leben und Dich lieben durften. Lieber kleiner "gute Laune Hund", es war eine wunderschöne Zeit mit Dir.
Könnte Lala reden, würde sie jetzt sagen: „Was zählt,
sind die Stunden, die wir gemeinsam verbracht haben und unsere innige Liebe
zueinander, die ewig dauern wird. Trag mich in Deinem Herzen als die liebe,
brave Lala, die ich immer war.“
Donnerstag, 31. Januar 2019
Dia del Galgo
Der 1. Februar, der "dia del Galgo". Ende der Jagdsaison in
Spanien, einer jahrzehntelanger Tradition, veraltet und doch ein Teil
der spanischen Kultur. Ein Tag, der Jahr für Jahr für Ängste sorgt. Von
Jahr zu Jahr wird es schlimmer. Tausende Galgos werden wieder
aussortiert, Hunderte Galgos werden wieder vor den Toren der spanischen
Tierheime Schlange stehen. Das sind die Glücklichen, denn Hunderte
andere haben nicht solch ein Glück. Viele von ihnen werden einfach
ausgesetzt, teilweise mit üblen Verletzungen, alten Brüchen, offenen
Wunden.
Das gleiche passiert Jahr für Jahr in Italien. Ende der Jagdsaison.
Hier sind es die Setter und Pointer, die Segugio und anderen
italienischen Laufhunde, die aussortiert und weggeworfen werden. Auch
hier gibt es unbeschreibliches Leid. Einige von den "Streunern" werden
von den richtigen Menschen gesehen und diese Menschen lassen nichts
unversucht, um diesen fremden sensiblen Hunde zu helfen. Sie wissen
nichts über die Geschichten, die jeder von ihnen hat - sie kennen nur
das Leid.
Und hier beginnt die Geschichte von Tammy, einer kleinen jungen
Pointer Hündin, die das Glück hatte, von Tierschützern in den Bergen
Maltas gefunden zu werden. Mit der Hilfe dieser Tierschützer kam Tammy
nach Deutschland und damit zu uns.
Tammy, eine junge Hündin, geschätzt 2-3 Jahre, ein bildschönes
Pointer Mädchen. Meine Hunde hier, die Pfotengang, haben sie ohne zu
murren aufgenommen und ihr von Anfang an Sicherheit gegeben, ganz
besonders die kleinen Zwergpinscher.
Tammys Verhalten war geprägt von Angst und Misstrauen. Schnell
zeigte sich eine Verhaltensanomalien bei ihr, ein Zwingerkoller, auch
Hospitalismus genannt. Tammy kreiselte durch den Flur, die Treppe
hinunter, sie kreiselte über die Terrasse und durch den Garten. Sie
lebte unter permanentem Stress. Tammy hatte Angst vor dem Napf, egal
welche Farbe, welche Beschaffenheit. Tammy hatte Angst vor Dunkelheit.
Manch einer wird jetzt fragen "warum tut man einem Tier das an?"
und "wird sich das bessern?" Zum heutigen Stand, nachdem Tammy nun 3
Monate bei uns lebt kann ich nur antworten, dass ich es nicht weiss.
Aber ich weiss, dass sie sich ins Leben tastet. In winzig kleinen
Schritten, macnhmal auch zurück. Durch ihr Verhalten hat sie mir so viel
von ihrem früheren Leben erzählt: wie sie nachts auf der Suche nach
Futter und Wasser ins Dorf schlich, dort immer wieder verjagt wurde,
keine Sicherheit fand.
Hier fand sie als erstes Sicherheit auf dem Sofa. Tammy sagte:
"mein Sofa, meine Burg". Immer schön zusammen mit meinen anderen Hunden.
Besonders die kleine Pinscherhündin Honey hatte es ihr angetan. Dieses
große Giraffen-Baby, wie ich sie manchmal nenne, küschelte gnadenlos mit
Honey. Als nächstes eroberte sie sich einen Kennel. Kennel = Höhle. Da
konnte sie endlich entspannt fressen. Was mich auch erstaunte: sie fand
Sicherheit bei mir. Sie, die von Menschen nichts Gutes erfahren hatte,
suchte meine Nähe. Mit mir zusammen erkundete sie den Garten, mit mir
zusammen ging sie vorsichtig die Treppe hinunter, mit mir zusammen
verließ sie ihr Sofa. Und sie kam nachts ins Schlafzimmer, tapste ganz
vorsichtig aufs Bett und rollte sich still und leise zusammen.
An Spaziergängen, doppelt gesichert, hatte sie von Anfang an Spaß.
Hundebegegnungen waren ohne Probleme, auf Menschen konnte und kann sie
gut verzichten.
Und immer wieder gibt es kleine Überraschungen. Sagte
Tammy heute: "Alleine auf dem Sofa sitzen ist blöd. Da geh ich mal zu
den anderen ins Esszimmer". Setzte sich brav neben meinen Bruder,
schaute ihn mit herzerweichendem Blick an ... und schon wanderte die
Hand nach unten Sie bettelt sehr manierlich. So wie sie alles sehr
manierlich macht.
Schnee.
Dieses weisse Zeug hat Tammy hier zum ersten mal kennen gelernt. Und
bei Schnee verliert sie ihre Ängste, tobt und springt durch den Garten,
hat richtig Freude und wird zum kleinen Clown.
Tammys
Leben muss ruhig sein und klar strukturiert. Leise Töne sind wichtig,
ruhige Bewegungen. Immer der gleiche Ablauf. Wie es weiter geht mit ihr?
Keine Ahnung. Es wird ein sehr, sehr langer Weg, den wir zusammen
gehen. Noch immer gibt es im Haus und Garten - von der Welt draussen
will ich gar nicht sprechen - Ecken und Zimmer, die sie nicht kennt und
noch nicht entdecken möchte. Mit der Zeit wird sie auch diese betreten,
leise und vorsichtig. Ich denke, ich werde zum Pflegestellenversager
werden.
Die
Geschichte dieser Pointerhündin zeigt, dass es sich für jeden einzelnen
Hund lohnt. Diese Tiere geben so viel, man muss ihnen nur zuhören und
sich auf sie einlassen.
Mittwoch, 30. Januar 2019
Samstag, 24. November 2018
Freitag, 16. November 2018
Tammy
Und wieder ist ein neuer Pflegehund eingezogen. Diesmal habe ich mich getraut. Die Kleine ist etwas größer als gewohnt :)
Pointer Mädchen Tammy, auch TamTam genannt. Voller Angst, sehr vorsichtig. Aber so langsam taut sie auf und macht die ersten Spielversuche.
Pointer Mädchen Tammy, auch TamTam genannt. Voller Angst, sehr vorsichtig. Aber so langsam taut sie auf und macht die ersten Spielversuche.
Samstag, 25. August 2018
Schmetterlinge
Kaisermantel und Schwalbenschwanz - ungewohnte Gäste in meinem Garten. Und ein kleiner Kohl
weissling
weissling.
weissling
weissling.
Dienstag, 14. August 2018
Ausrangiert-und-Abgeschoben
Einmal im Jahr findet in Dörentrup das AuA Treffen statt - Pflegeeltern treffen ihre ahemaligen Schützlinge und ihre Familien wieder, die Forumler sehen sich persönlich und natürlich dreht sich alles um die Hunde. Spiel, Spaß - beim Würstchenparcours z. B. - für jeden ist etwas dabei.
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